Der neue Gaul: Cube Cross Race C:62 Pro

Achja, hatte ich noch gar nicht vorgestellt: Mir ist noch ein neues Sportgerät zugeflogen, ein Traum in Carbon und diesmal hat´s sogar für einen Sattel gereicht…

Mein neues veganes Pferd ist ein Cyclocross Rad, sozusagen ein Rennrad für’s Gelände: Cube Cross Race C:62 Pro 2018. Ich habe es mir schon im März zugelegt aber noch gar nicht vorgestellt und dass, obwohl ich doch mittlerweile damit diese sagenhafte 100 km-Tour nach Speyer gefahren bin.

Nicht dass ich auf meine alten Tage noch vorhätte, Cylclocross-Wettkämpfe zu bestreiten, aber mir erscheint diese Fahrrad-Gattung maximal flexibel, kann ich doch aufgrund der großen Clearance an Gabel und Hinterbau eine ganze Reihe verschiedener Reifentype- und -Breiten verwenden, je nach Jahreszeit oder geplanter Strecke. So habe ich beispielsweise die werksseitig aufgezogenen 33-622er Schwalbe X-ONE Stollenreifen gegen schmalere 28-622er Continental Ultra Sport II Rennradreifen für den Sommer getauscht. Im Herbst tausche ich dann zurück.

Da ich die sehr sportlich-gestreckte Sirzposition anfänglich nicht so gewöhnt war, hab ich mir einen kürzeren Vorbau mit 17° Steigung eingebaut. Ich sitze jetut zwar immer noch sportlich, aber bequemer und komme gut vom Fleck.

Neben der sehr geilen Lackierung -genau meine Farben: 2 veschiedene Grautöne plus knalligem Orange – haben mich 2 Dinge an diesem Voll-Carbonrad besonders beeindruckt. Zum einen die  diesjährig aktualisierte Ultegra-Ausstattung mit kräftig zupackenden hydraulischen Scheibenbremsen und einer präzise und schnell reagierenden 2 x 11 Kettenschaltung. Und zum anderen natürlich das Gewicht von knapp unter 9 kg. Ich weiß, es gibt in diesem Preissegment bestimmt Räder, die ein paar Tränen weniger wiegen, aber da dies mein erstes Carbon-Rad ist, bin ich entsprechend ehrfürchtig.

Die Wechsel-Schutzbleche sind jetzt im Sommer natürlich nicht mehr dran, aber als das Wetter im März noch nass und die Wege matschig waren, da fand ich den Komfort, dass mir nicht ständig Dreck ins Gesicht und Wasser gegen den Hintern spritzt, überragend. Das Rad ist übrigens das erste meiner Räder, bei dem ich nicht den Sattel – sofern meine Bikes überhaupt Sättel haben, versteht sich – ausgetauscht habe. Selbst der alte Arsch ist also voll zufrieden…😁

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